Aktuelles BuGa '11
Bundesgartenschau 2011 in Koblenz

Unerfreuliche Überraschung für die BUGA 2011 in Koblenz

Ach, was war Oberbürgermeister Schulte-Wissermann im Jahre 2005 glücklich, als eine Mehrheit von 34 Mitgliedern des Koblenzer Stadtrates das Großprojekt BUGA 2011 absegnete.

Hätte er gewusst, dass bisher alle Städte (bis auf Kassel) in denen eine Bundesgartenschau stattfandt, nach deren Ende mit weiteren Millionenverlusten im Haushalt leben mussten, hätte er sich dann anders entschieden????

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Bundesgartenschau erneut ein Millionendesaster?

Ein farbenfroher Besuchermagnet sind Bundesgartenschauen immer. Ein Kassenmagnet dagegen nicht. Trotzdem ist leicht in der Rolle des Spielverderbers, wer die Bewerbung seiner Stadt um die Ausrichtung einer Bundesgartenschau kritisiert. DIE LINKE.Koblenz hat dies dennoch von Anfang an getan: Neben den ungeklärten finanziellen Folgen kritisieren wir vor allem Fragen der Stadtentwicklung und des innerstädtischen Umweltschutzes, der Erhaltung des Status des Rheintales als Weltnaturerbe und die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger durch Bauarbeiten und Parkplatznot. Jetzt bestätigt das Nachrichtenmagazin "Spiegel" einen Teil dieser Bedenken (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,688895,00.html ). Nutznießer der Bundesgartenschauen sind nach dem Spiegel-Bericht vor allem Firmen aus der Gartenbau-, Hoch- und Tiefbaubranche. Die Zeche zahlen regelmässig die ausrichtenden Städte, die teilweise auf zweistelligen Millionenbeträgen sitzen bleiben. Für Koblenz wäre das ein Desaster: Schon jetzt ist klar, dass der aktuelle Haushalt wegen des gigantischen Haushaltlochs von mehr als 70 Millionen Euro kaum von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, der zuständigen Aufsichtsbehörde, genehmigt werden wird. Sollte die BuGa zum finanziellen Desaster werden, wäre die kommunale Handlungsfähigkeit der Stadt auf Jahre dahin. Eigenständige Kommunalpolitik ist dann nicht mehr möglich, der Stadtrat wird zum reinen Vollzugsorgan und könnte keinerlei eigene Handlungsspielräume nutzen. Das könnte auch das Aus für so ehrgeizige Projekte wie den Bau eines Schwimmbades bedeuten - es wären wieder einmal die Bürgerinnen und Bürger, die für Fantasieplanungen ehrgeiziger Lokalpolitiker bezahlen müssten. Wie gesagt: Wer dies laut und deutlich sagt, wird gerne zum Buhmann gemacht. Wenn am Ende der Kassensturz ein Millionendesaster ergibt, wird es wieder einmal niemand von denen gewesen sein wollen, die frühe Warnungen nicht hören wollten.

Gastbeitrag von Jochen Bülow, Kreisvorsitzender DIE LINKE. Koblenz

 

Bundesgartenschau erneut ein Millionendesaster?

Ein farbenfroher Besuchermagnet sind Bundesgartenschauen immer. Ein Kassenmagnet dagegen nicht. Trotzdem ist leicht in der Rolle des Spielverderbers, wer die Bewerbung seiner Stadt um die Ausrichtung einer Bundesgartenschau kritisiert.

DIE LINKE. Koblenz hat dies dennoch von Anfang an getan: Neben den ungeklärten finanziellen Folgen kritisieren wir vor allem Fragen der Stadtentwicklung und des innerstädtischen Umweltschutzes, der Erhaltung des Status des Rheintales als Weltnaturerbe und die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger durch Bauarbeiten und Parkplatznot.

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Seilbahn für Bundesgartenschau 2011 in Koblenz

Wer mal wieder am Rhein in Koblenz, Richtung Deutsches Eck spazieren gegangen ist, begegnet einem Koloss, der einem Spaceshuttle ähnelt. Was die Bürger von Koblenz dort zu Gesicht bekommen, ist jedoch keine Science-Fiction-Ausstellung, sondern die Talstation der neuen Seilbahn. Erst jetzt und allmählich dürfte den Koblenzern klar werden, was es bedeutet, eine Seilbahn so nah am Rheinufer zu haben. Dieses „Ding“ wird nun das Koblenzer Stadtbild für die nächsten Jahre prägen, bis es nach dem Ende der BuGa wieder abgebaut wird.

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Der neue Zentralplatz in Koblenz

Wer Koblenz etwas kennt, dem/der wird auffallen, dass so etwas wie ein Stadtpark fehlt. Viele Koblenzer hatten die Hoffnung, dass der momentan hässliche Zentralplatz zu einem schönen grünen Park werden könnte. Diese Hoffnungen wurden enttäuscht, der neue Zentralplatz wird sich durch viel Beton auszeichnen.

Es ist geplant, zwei neue Gebäude auf dem Zentralplatz zu errichten. Ein Gebäude soll direkt gegenüber dem Schängel-Center errichtet werden und ein Kulturgebäude werden. Die Stadtbibliothek Koblenz sowie ein Museum sollen darin Einzug finden, außerdem das Touristik-Büro Koblenz. Gegen mehr Kultur ist nicht viel einzuwenden, es wäre immer noch genügend Platz für einen schönen Park da.

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Termine

Donnerstag, 9.02.
NEWO ZIRO - NEUE ZEIT - Filmvorpremiere am 09. Februar in Koblenz (Freizeit/Party)
Mittwoch, 15.02.
Demo gegen Schließung des Hauses Metternich (Demonstration)
Samstag, 18.02.
Anti-Nazi-Demo Dresden (Demonstration)
Dienstag, 28.02.
VOKÜ (Sitzung/Versammlung)

NICHTS ZU VERBERGEN! - Amnesty International