Am 26.04.2010 fand die vom BUND Koblenz und allerlei regionalen linken Gruppen unterstützte und organisierte Anti-Atom-Demo anlässlich des Tschernobyl-Tages in Koblenz statt.
Mit von der Partie waren ca. 2000 Anti-Atom-Gegner aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz, darunter auch viele örtliche Gruppen wie natürlich der BUND selbst, wir von ['solid], DIE LINKE. , Attac, Grüne, SPD, diverse Jugendgruppen, Greenpeace, gerechter Welthandel und der DGB. Aber natürlich hatten sich auch viele Privatpersonen zusammengefunden, um ihren Unmut gegen die geplante Laufzeitverlängerung der bundesdeutschen Atomkraftwerke kund zu tun.
Los ging es um 17 Uhr an der Rheinau im Stadtteil Oberwerth, vorbei am FDP-Büro und am Abgeordnetenbüro des MdB „Atom“-Fuchs, CDU, wo auch gleich der ganze mitgebrachte „Atommüll“ abgeladen wurde. Zwischendurch wurden einige Reden zu energiepolitischen Themen gehalten, darunter u.a. von der Energiepolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag Dorothée Menzner (DIE LINKE).
Um 20 Uhr endete der Zug durch die Koblenzer Innenstadt dann offiziell am Zentralplatz.
Alles in allem hätten wir nicht erwartet, dass sich so viele Leute in die „Stadt der lebenden Toten“ aufmachen würden, um die Demo so erfolgreich werden zu lassen. Vielen Dank!
Wir erhoffen uns, dass sich jetzt örtliche, aber auch überregionale Politiker einmal mehr Gedanken um ihre Atompolitik machen werden. Denn nach dem derzeitigen Stand der Dinge ist eine Versorgung der BRD mit regenerativer Energie durchaus möglich. Das ist nicht nur reine Spekulation - dass ist Fakt!

